Ägypten
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Ägypten (arabisch مصر Misr, offiziell die Arabische Republik Ägypten), ist ein Staat im nordöstlichen Afrika. Die zu Ägypten gehörende Sinai-Halbinsel wird im allgemeinen zu Asien gezählt. Das Land grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an das Rote Meer, den Gaza-Streifen und Israel, im Westen an Libyen und im Süden an Sudan. Dort ist die Grenze im sogenannten Hala'ib-Dreieck umstritten. Ägypten wird zu den Maschrek-Staaten gerechnet und ist knapp dreimal so groß wie Deutschland.
Klima
Ägypten liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels mit sehr wenig Niederschlägen, sowie beträchtlichen saisonalen und täglichen Temperaturschwankungen. Nur der nördliche Küstenstreifen und das Nildelta sind mit Winterniederschlägen zwischen 100 und 200 mm mediterran beeinflusst; südlich von Kairo dagegen regnet es äußerst selten. Die mittleren täglichen Temperaturmaxima liegen im Januar zwischen 20 °C (Port Said, Kairo) und 24 °C (Assuan), wobei es nachts sehr stark abkühlen kann. Im Juli erreichen die Tagestemperaturen 31 °C (Port Said), 35 °C (Kairo) und 41 °C (Assuan), doch ist die große Hitze wegen der geringen relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 30 % (im Sommer) gut zu ertragen. Von März bis Juni weht der heiße Chamsin, ein aus Süden kommender Sand- und Staubwind. An der Küste des Roten Meeres ist das Klima etwas gemäßigter mit weniger heißen Sommern (um 35 °C) und milden Wintern (auch nachts nur selten unter 10 °C).
Quelle Wikipedia
Das alte Ägypten

Kein anderes Land hat die Menschen seit Generationen so beschäftigt und fasziniert wie das alte Ägypten. Wie haben die alten Ägypter gelebt? Woran haben sie geglaubt? Was ist das Geheimnis der Hieroglyphen und der Mumien? Gibt es den mysteriösen Fluch des Pharao wirklich?
Die meisten Ägypter waren Bauern und führten ein ziemlich einfaches Leben. Sie besaßen kleine Felder, die sich entlang des Nil befanden. Am Nil bauten die alten Ägypter 8-9 Monate im Jahr Weizen, Früchte und Gemüse an. Da sie sich selbst versorgen mussten, züchteten sie Ziegen, Schafe und Rinder und legten Vorräte für die Zeit der jährlichen Überschwemmungen an.
Um 3000 v. Chr. setzte sich Menes durch und vereinigte Ober- und Unterägypten, die sich vorher gebildet hatten. Menes war der erste Herrscher Ägyptens mit dem Titel Pharao, was "großes Haus" bedeutet. Dadurch, dass der Pharao einen Großteil der Ernte bekam, sammelte er Reichtum an und es entstand Kultur, indem er Architektur, Bildhauerei usw. förderte. Auslöser für viele kulturelle Entwicklungen war der Glaube an das Leben nach dem Tod und der daraus sich entwickelnde Totenkult, der bei den Ägyptern so stark ausgebildet war, dass sich die Menschen ihr ganzes Leben mit der Ausgestaltung ihres Grabes beschäftigten.
Die ägyptische Kunst besteht im Wesentlichen aus den drei Bereichen Baukunst, Malerei und Plastik. Die meisten Kunstwerke wurden für die Toten geschaffen. Die Ägypter konnten gut mit Stein, Metall, Holz und Glas umgehen.

Die Pyramiden stammen aus der Zeit der 4. Dynastie. Das berühmteste Beispiel ist die Cheopspyramide mit fast 147 m Höhe. Sie symbolisierte die Verbindung zwischen dem Ewigen (Spitze) und dem Irdischen (Basis). Die berühmtesten Pyramidenbauer waren Cheops, Mykerinos und Chephren.
In der 5. Dynastie entstanden Totentempel, die auch Pyramiden- oder Verehrungstempel genannt werden. Sie gehörten immer zu einem Königsgrab und bildeten einen Komplex. Im Mittleren Reich wurde der Totentempel auch als alleinige Tempelanlage gebaut. Im Neuen Reich wurden diese meistens in der Ebene vor dem Felsengebirge im Tal der Könige errichtet. Dazu zählen der Totentempel Ramses des Großen und Amenophis III., oder der Tempel der Hatschepsut. In einem Totentempel wurden den in der Anlage begrabenen Pharaonen Opfergaben dargebracht.
Die Pyramide (gr. Πυραμίς, πυραμίδα) ist eine Bauform, meist mit quadratischer Grundfläche, die aus unterschiedlichen alten Kulturen bekannt ist, wie Ägypten, Lateinamerika, China und den Kanaren (siehe Pyramiden von Güímar). Pyramiden wurden vorwiegend für Gebäude mit religiösem (Totenkult) und/oder zeremoniellem Charakter verwandt.
Die Pyramiden dienten im alten Ägypten als Begräbnisstätte der Pharaonen. Die Wände im Inneren dieser Bauwerke waren bis einschließlich in die 4. Dynastie undekoriert. Seit der 5. Dynastie finden sich in den Grabkammern die sogenannten Pyramidentexte. Der Weg zu den Grabräumen führte in den Pyramiden durch einen langen Tunnel. Zum Schutz vor Grabräubern lag der Eingang zu diesem Tunnel versteckt und war sorgfältig versperrt. Die Pyramiden wurden in der Nähe des Nils erbaut, so dass die Steinblöcke auf dem Wasserweg dorthin transportiert werden konnten. Das letzte Stück zog man sie auf Schlitten, wie auch die Leiche der Pharaonen mit Schiffen gebracht wurde.
Wandbild in einer Grabkammer


Tutanchamun, auch Tutenchamun, war ein altägyptischer König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich), der etwa von 1333 bis 1323 v. Chr. regierte. Bekannt wurde er durch die Entdeckung seines nahezu ungeplünderten Grabes (KV 62), das Howard Carter 1922 im Tal der Könige entdeckte.
Das soll ein ganz kleiner Auszug der Geschichte Ägytens gewesen sein,ausführlich würde hier warscheinlich den Rahmen sprengen.
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